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Die Farben des Farbkreises können als Anhaltspunkt für harmonische Gestaltungen von Wohnräumen dienen

Ein Beispiel wie man die geeigneten Farben findet:

Sie möchten einen kleinen Raum in Nordostlage als Arbeitsraum gestalten.
Der Raum ist klein, daher kommen nur helle Farben in Frage, sie wirken leicht und lassen jeden Räumem größer wirken.
Der Raum liegt im Nordosten, das bedeutet wenig bis kaum natürliches Sonnenlicht, ein weiterer   Aspekt für helle Farben. warme  FarbenDa es an natürlicher Wärme durch die Sonne mangelt, sollten nur warme Farben zur Auswahl kommen. Also helle und warme Farbtöne aus dem Bereich Gelb bis Rot.

Jede Farbe wirkt unterschiedlich, die Farbe Orange regt z.B. die Kommunikation an, die Farbe Gelb fördert die Konzentration. Nutzt ein Kopfarbeiter den Raum, der konzentriert arbeiten muss, sollte die Farbe Gelb gewählt werden, bei jemanden der z.B. viel telefoniert und mit anderen Menschen in Kontakt tritt wäre Orange die Farbe der Wahl, da Orange die Kommunikation unterstützt. Wenn Sie nur für eine begrenzte Dauer in einer Wohnung leben, lohnt sich ein umfangreicher Anstrich häufig nicht. Mit einigen gestalterischen Elementen ist es jedoch auch möglich, farbige Akzente in die Wohnräume einzubringen. Dies kann etwa der Fall sein, wenn Sie eine Wohnung auf Zeit beziehen möchten und beim Auszug nach wenigen Monaten nicht wieder alles weißen wollen. Eine Alternative zur Wandfarbe können farbige Überwurfe sein, die Sie über Ihre Couch und am Tage über Ihr Bett legen. (aus Farben und Leben.de)

Grundsätze aus der Farbenlehre

Helle Farben wirken leicht und freundlich, vermitteln den Eindruck von Weite und lassen jeden Raum größer erscheinen. Empfehlenswert für kleine Räume und Menschen die an weiße Wände gewöhnt sind.

Kalte Farben schaffen Distanz, sind passiv und vermitteln den Eindruck von Sachlichkeit und Funktionalität. Kalte Farben wirken beruhigenden, entspannend, kühlend und erfrischend. Für Räume mit viel Sonneneinstrahlung und in heißen Landstrichen. Zur optischen Ausweitung von Räumen. Gut geeignet für Räume, die zum entspannen und relaxen dienen sollen (z.B. Schlafzimmer) oder für überarbeitete Menschen bei Konzentrationsstörungen.

Warme Farben schaffen Nähe und eine persönliche, gemütliche und anheimelnde Atmosphäre. Warme Farben wirken anregend und aktivierend. Für Räume in Richtung Norden und in kalten Landstrichen. Raumtemperaturen werden um einige Grad höher geschätzt. Warme Farben wirken körperlich und seelisch aufmunternd und aktivierend und sind gut für Zimmer geeignet, in denen man eine sitzende Tätigkeit ausführt.

Dunkle Farbtöne wirken düster, umschließend, begrenzend und können Geborgenheit vermitteln. Sie verkleinern Räume optisch. Für Räume die Behaglichkeit ausstrahlen sollen und für große und weite Räume. Es gilt, je dunkler der Ton ist, desto kleiner, allerdings auch gemütlicher wirkt ein Raum.

kawa_farbkreis

 

Farben unterstützen Funktion und Nutzung von Räumen

Wer weiß, wie Farben sich energetisch auswirken, kann bei der Gestaltung der Wohnung, diese Gesichtspunkte mit einbeziehen. Je nachdem, wie Sie die einzelnen Räume nutzen, sollten Sie die entsprechenden Farben wählen, die Ihre Bedürfnisse unterstützen. Folgende Tabelle kann Ihnen helfen, das richtige Ambiente für Ihre persönlichen Bedürfnisse zu schaffen.

 
Raum Funktionen
Bedürfnisse u. Nutzung
Günstige Farben / Ungünstig
Wohnbereich
Nestwärme, Gemütlichkeit, Kommunikation
Günstig:
Warme Farben wie
Rot, orange, gelb, braun, beige, grün
Ungünstig:
Kalte Farben wirken einschläfernd und hemmen die Stimmung und Aktivität
Essbereich
Appetit,
Kommunikation
Günstig:
Helle Farbtöne wie:
Hellgrün, grün, gelb, orange, rot
Ungünstig:
Grau verdirbt den Appetit,
Blau hemmt Kommunikationsbereitschaft und Fröhlichkeit
Schlafen
Ruhe, Entspannung, Schlafen
Günstig:
Kalte Farben und Blau in allen Variationen
Ungünstig:
Warme Farben regen an und auf
Arbeiten
Aktivität, Frische,
Konzentration, Leistungssteigerung
Günstig:
Zarte Tönungen: Gelb, grün, gelb-grün, orange
Ungünstig:
Kalte Farben wirken einschläfernd
Kinderzimmer
Spielen, Lernen, Schularbeiten, Schlafen
Günstig:
Je nach Bereich zarte Tönungen: Rot, orange, gelb, blau
Ungünstig:
Zuviel rot fördert die Aggression
Küche
Appetitlichkeit, Sauberkeit, Hygiene, Arbeit
Günstig:
Warme Farben: zarte oder kräftigere Tönungen
Ungünstig:
Grau verdirbt den Appetit,
Blau hemmt Kommunikationsbereitschaft und Fröhlichkeit

 Quelle: Müller-Mees, Elke; Farben -heilsam und gesund

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